KI verstehen Übung 46 · Abschnitt 05dcyphr.®
Übung 46 von 50 · 2 Min

Die Drei-Zeilen-Mail

Die Übung baut Dir die Mail: Frage nach einer Regelung, Hinweis auf Artikel 4 der KI-Verordnung, Angebot mitzuhelfen. Du wählst nur Empfänger und Ton.

kein Kontofertige Mailoffen

Gehört zu Ding 46 — Wenn Du angestellt bist: frag, bevor Du loslegst · Seite 184 im Buch.

So sieht das aus
Empfänger
Meine Führungskraft · Ton: knapp und sachlich
Zeile 1
„Gibt es bei uns eine Regelung, welche KI-Werkzeuge ich für die Arbeit benutzen darf?“
Zeile 2
„Nach Artikel 4 der KI-Verordnung muss der Betrieb für ausreichende KI-Kompetenz sorgen — deshalb frage ich lieber vorher.“
Zeile 3
„Wenn es noch keine gibt: Ich helfe gern mit, eine aufzusetzen.“ → Erstaunlich oft der Anstoß, dass es überhaupt eine gibt.

So geht es

Wenn Du angestellt bist, ist die Frage nicht, ob Du KI benutzen darfst — sondern ob Dein Betrieb geregelt hat, wie. In den meisten Betrieben ist die Antwort: nein, noch nicht. Und dann liegt die Entscheidung bei Dir, obwohl sie dort nicht hingehört.

Eine Mail löst das. Sie muss nicht lang sein — drei Zeilen reichen, wenn sie die drei richtigen Dinge enthalten:

Eine Frage, die mit ja oder nein beantwortet werden kann.
Einen Grund, der nicht nach Misstrauen klingt: Artikel 4 der KI-Verordnung verlangt vom Betrieb, für ausreichende KI-Kompetenz zu sorgen. Du fragst also nach etwas, das er ohnehin schuldet.
Ein Angebot. Das ist der Teil, der die Mail von einer Beschwerde unterscheidet.

Wähl unten Empfänger und Ton — die Übung baut den Rest. Du trägst nur die Anrede ein.

Schritt 1 · An wen?

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